So wird dein LinkedIn-Profil zur Anfrage: 5 Learnings aus unserem Mastermind

Beim Mastermind-Event von essen&ernähren hat LinkedIn-Experte Holger Ahrens live Profile aus dem Netzwerk optimiert – von Kochprofis über Ernährungsfachkräfte, Akteure in Projektrollen bis Freelancer. Ergebnis: klarere Rollenbeschreibungen, bessere Fotos mit Kontext und weniger Hashtag-Wildwuchs. Wer mit einem LinkedIn-Profil in der Gemeinschaftsverpflegung sichtbarer werden will, findet hier die wichtigsten Erkenntnisse – plus Termin für das nächste Netzwerktreffen.
Ein Freitagnachmittag, acht Profile, ein Ziel: Sichtbarkeit
Freitag, 15 Uhr, online: essen&ernähren hat zum Mastermind eingeladen, moderiert von Kerstin und Michael. Zu Gast war Holger Ahrens von Die Profiloptimierer – Diplominformatiker, seit 15 Jahren selbstständig, spezialisiert auf LinkedIn und Google Workspace.
Kein Vortrag, keine Aufzeichnung. Stattdessen: echte LinkedIn-Profile aus der Runde, live durchgesehen, direkt verbessert. Mit dabei unter anderem Rudolf, Sarah, Bernd und Oliver – Kochprofis, Fachkräfte und Freelancer mit unterschiedlichem Hintergrund, aber demselben Anliegen: in der Gemeinschaftsverpflegung gefunden werden.
Warum lohnt sich ein durchdachtes LinkedIn-Profil in der Gemeinschaftsverpflegung?
Ein gepflegtes Profil entscheidet oft, ob aus einem Besuch eine Anfrage wird. Egal ob Küchenleitung, Ernährungsfachkraft oder Freelancer im Coaching – Auftraggeber und Kontakte prüfen vor dem ersten Gespräch das Profil. Foto, Rollenbeschreibung und Referenzen zeigen, ob jemand ernsthaft und aktiv im Feld unterwegs ist.
Bei den meisten Teilnehmenden lag genau hier Potenzial brach: veraltete Fotos, nichtssagende Freitexte, fehlender Kontext zur eigenen Tätigkeit. Holger zeigte, dass schon kleine Änderungen viel bewirken – ohne dass man dafür Stunden investieren muss.

Welche Stellschrauben haben beim Speedtuning den größten Unterschied gemacht?
Am meisten Wirkung zeigten drei Punkte: ein aussagekräftiges Foto mit Kontext statt Passbild, ein klar strukturierter Freitext unter dem Namen statt Hashtag-Sammlung, und eine Rollenbeschreibung, die sofort zeigt, wofür jemand steht.
Bei Rudolf etwa ging es um ein neues Profilfoto mit Bezug zur Küchen- und Hauswirtschaftsleitung – plus ein passendes Hintergrundbild, das den fachlichen Kontext sofort sichtbar macht. Bernd arbeitet künftig seinen Freitext (den sogenannten Pitext) neu aus: weg von reinen Hashtags, hin zu einer klaren Aussage zur eigenen Rolle.
Sarah nimmt aus dem Termin mit, ein eigenes Organisationsprofil für ihre Tätigkeit anzulegen – statt “Freiberufliche” als Position zu führen. Ein Unternehmensprofil wirkt für viele Auftraggeber vertrauenswürdiger und lässt sich klarer mit der eigenen Marke verknüpfen.
Wo stehst du gerade?
Der Social Selling Index (SSI) von LinkedIn zeigt, wie aktiv und sichtbar ein Profil im Netzwerk ist. Ein Wert über 60 gilt laut Holger als solider “Wohlfühlkorridor” – kein Selbstzweck, aber ein guter Anhaltspunkt.
Die Gruppe hat live die eigenen SSI-Werte verglichen und offen über Stärken und Lücken gesprochen. Für Fachkräfte und Freelancer in der Gemeinschaftsverpflegung ist das ein einfacher Weg, die eigene Sichtbarkeit ohne großen Aufwand einzuschätzen – und gezielt an einzelnen Stellschrauben zu arbeiten, statt alles auf einmal umzukrempeln.
Du willst solche praxisnahen Impulse nicht verpassen? Im essen&ernähren-Newsletter fassen wir Learnings aus Netzwerktreffen wie diesem regelmäßig zusammen – für alle, die in Küche und Ernährung sichtbarer werden wollen.
Wie kontaktiert man auf LinkedIn richtig, ohne aufdringlich zu wirken?
Holger war hier klar: LinkedIn eignet sich nicht für Massenakquise, sondern für echten Beziehungsaufbau. Kontaktanfragen sollten immer mit einer persönlichen Nachricht versehen sein – kein Standardtext, sondern ein konkreter Bezug zur Person oder ihrem Beitrag.
Das gilt besonders für ein kleines, spezialisiertes Feld im LinkedIn-Profil wie die Gemeinschaftsverpflegung: Man kennt sich, direkt oder über zwei Ecken. Genau das macht seriöses Networking hier so wirkungsvoll – und Massenanfragen so unpassend.
Die Folien zum Nachlesen
Wer den Termin verpasst hat oder Details nachlesen will: Holger hat seine Folien zum Event öffentlich geteilt. Zu den LinkedIn-Speedtuning-Folien von Holger Ahrens
Mehr zu Holgers Arbeit als Profiloptimierer und Trainer für digitales Selbstmarketing gibt’s direkt bei Die Profiloptimierer.
Was kommt als Nächstes im Netzwerk essen&ernähren?
Am 25.09.2026 geht’s weiter – dieses Mal aus einer ganz anderen Perspektive: “So planst du einen Workshop” mit Michael Loitz (Gründer essen&ernähren) und Falk Millisterfer (Quantum Kitchen).

Welche Tools und Software nutzen sie? Wie schreiben sie Rezepte? Wie organisieren sie sich zwischen Beratung, Workshop und Kochtraining in Küchen und Kantinen? Egal ob planted-based Praxistraining, Motivationsformat mit gemeinsamem Kochen oder Impulsvortrag zur nächsten Mitarbeiterschulung – hier gibt’s konkrete Einblicke aus erster Hand.
Auch für Betriebe interessant, die vorab einen Eindruck von der Arbeitsweise bekommen wollen, bevor sie einen Workshop buchen.
Alle Termine findest du gesammelt auf unserer Eventbrite-Eventseite von essen&ernähren.
Warum sich eine Mitgliedschaft im Netzwerk essen&ernähren lohnt
Formate wie der Mastermind sind für Netzwerkmitglieder kostenfrei – für alle anderen kostet die Teilnahme 5 €. Wenn du regelmäßig an praxisnahen Austauschformaten wie diesem teilnehmen willst, ohne jedes Mal einzeln zu buchen, ist eine Mitgliedschaft im Netzwerk essen&ernähren der einfachste Weg dazu.
FAQ
Ein regelmäßiges Online-Format im Netzwerk essen&ernähren, bei dem Fach- und Beratungskräfte aus Küche und Ernährung praxisnahe Themen live bearbeiten – ohne Vortragscharakter und ohne Aufzeichnung.
Holger Ahrens von Die Profiloptimierer, Diplominformatiker und seit 15 Jahren selbstständiger Berater und Trainer für digitales Selbstmarketing und Google Workspace.
Ein von LinkedIn bereitgestellter Wert, der die eigene Sichtbarkeit und Aktivität im Netzwerk einschätzt. Werte über 60 gelten als solider Richtwert, sind aber kein Selbstzweck.
Nein. Premium bietet Zusatzfunktionen wie einen Terminbuchungs-Button und ein goldenes Profil-Signal, ist aber laut Holger keine Voraussetzung für erfolgreiches Networking.
Alle Termine stehen auf der Eventbrite-Seite von essen&ernähren. Mitglieder des Netzwerks essen&ernähren nehmen an den meisten Formaten kostenfrei teil.