Äpfel – kleine Gesundheitsbooster für den Alltag

Veröffentlicht von Larissa Lichtenberg am

Essen und Ernähren - Apfel

Wenn es darum geht, etwas für seine Gesundheit zu tun, wird in der heutigen Zeit oft auf Superfood verwiesen. Die altbekannten Obst- und Gemüsesorten fallen dabei oft unter den Tisch. Daher möchte ich dir heute ein paar interessante Fakten rund um den Apfel vorstellen. Eine Obstsorte, deren Inhaltsstoffe und Funktionen nicht in Vergessenheit geraten sollten.

Es ist allgemein bekannt, dass der Konsum von Obst deine Gesundheit fördert. Äpfel eignen sich hier optimal als kleiner gesunder Snack zwischendurch. Sie sind über das ganze Jahr verfügbar, einfach zu transportieren und können unkompliziert und ohne großen Aufwand oder Zubereitung gegessen werden. Aber wie beeinflussen Äpfel deine Gesundheit überhaupt?

Äpfeln wird eine gesundheitsfördernde Wirkung bei der Entstehung verschiedenster Krankheiten zugeschrieben. Studien haben den regelmäßigen Verzehr von Äpfeln (>1 Apfel am Tag) in den letzten Jahren mit unterschiedlichen Wirkungen in Verbindung gebracht:

↓ Krebsrisiko
↓ Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Herzversagen)
↓ Entwicklung von Asthma
↑ Lungenfunktion


Zudem weisen Studien darauf hin, dass der regelmäßige Konsum zu einem verminderten Risiko für die Entwicklung von Diabetes Typ 2 und Osteoporose führt, den Cholesterinspiegel senkt und die Gewichtsabnahme unterstützt.

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Äpfeln lässt sich auf die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Äpfel enthalten einen besonders hohen Anteil an Polyphenolen (überwiegend Flavonoide und Phenolsäuren). Wie hoch der Anteil an Polyphenolen im Apfel ist, variiert und wird von verschiedenen Faktoren, wie z.B. der Pflanzensorte und den Umweltfaktoren während des Wachstums aber auch von den Bedingungen während des Lagerns beeinflusst. Da die Verarbeitung häufig zu einem Verlust dieser wertvollen Inhaltsstoffe führt, solltest du Äpfel am besten frisch und unverarbeitet essen.

Der hohe Gehalt an Polyphenolen sorgt dafür, dass Äpfel eine starke antioxidative Wirkung haben. Das bedeutet, dass sie oxidativen Stress, der durch freie Radikale im Körper entsteht und bei der Entwicklung von Krankheiten eine wesentliche Rolle spielt, reduzieren. Zudem wirken Sie antiproliferativ, wodurch die übermäßige Vermehrung von Zellen, die insbesondere bei Krebs stattfindet, vermindert wird.

Du siehst also, dass Äpfel weit mehr als nur ein langweiliger Snack für Zwischendurch sind. Wenn du aber ein bisschen Abwechslung in deinen Apfelalltag bringen möchtest, gibt es eine Vielzahl an Rezepten, in denen du Äpfel verarbeiten kannst. Wichtig ist dabei nur, dass du sie nicht zu stark erhitzt, da die Hitze viele der enthaltenen Vitamine und Inhaltsstoffe zerstört.


Quellen:
– A Comprehensive Review of Apples and Apple Components and Their Relationship to Human Health
– Apple-Products Phytochemicals an Processing: A Review